Der Wormser Dom

Der Wormser Dom

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Der Dom St. Peter wurde zwischen 1130 bis 1181 erbaut und liegt am höchsten Punkt der Wormser Innenstadt.                                                                                                                                        Dieses Markenzeichen der Nibelungenstadt lässt sich aus architektonischer Sicht auch als eine doppelchörige, romanische Pfeilerbasilika mit Querschiff zu bezeichnen.

In heutiger Zeit ist der Dom keine Bischofskirche mehr, sondern eine katholische Pfarrkirche und erhielt 1925 sogar den Ehrentitel „Basilica minor“.                                                                                  Dieser Titel kann durch den Papst an bedeutsame Kirchengebäuden verliehen werden und soll „die Stärkung der Bindung der einzelnen Kirchen an den römischen Bischof bezwecken und die Bedeutung dieser Kirche für das Umland hervorheben.“

Diese Kathedrale ist wohl das aussagekräftigste, romanische Bauwerk in Worms und dicht mit der glänzenden Hoch-Zeit der Stadtgeschichte, von dem 12. bis zu dem 13. Jahrhunderts, verknüpft.

Der Dom St. Peter verkörpert nicht nur das Markenzeichen unserer geliebten Stadt – sondern auch ein historischer Schauplatz ikonischer Szenen. Sei es nun die Papstnominierung Leos IX. im Jahr 1048, das Wormser Konkordat im Jahr 1122, welches dem Investiturstreit ein Ende gesetzt hat, die Hochzeit von Kaiser Friedrich dem 2. Und Isabella von England im Jahr 1235, oder als im April 1521 Martin Luther den Wormser Dom nicht betreten durfte, da er sich auf dem Wormser Reichstag weigerte, seine Schriften zu widerrufen.

Selbst in der Nibelungensage spielt der Dom eine Rolle: der Königinnenstreit spielte sich am Portal des Wormser Doms ab.

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